Allein im Dunkel wälze ich die Welt in meinem Kopf, durchlebe den nächsten Kampf mit meiner Schlaflosigkeit, die nächste weiße Nacht in der großen amerikanischen Wildnis. [...]. Helles Licht, dann Dunkelheit. Sonne aus allen Winkeln des Himmels, gefolgt von der Schwärze der Nacht, den stillen Sternen, dem Wind, der sich in Zweigen regt. So geht es zu. [...]. Wie schnell das alles geht. Gestern ein Kind, heute ein alter Mann, und von damals bis heute - wie viele Herzschläge, wie viele Atemzüge, wie viele Worte, die man gesprochen oder gehört hat?

Mann im Dunkel (Paul Auster)